Sport
Kein Meister - zwei Absteiger
Hildesheimer Handball-Rückblick
GDN -
Es hat schon erfolgreichere Jahre für die Hildesheimer Männer-Teams im Handball gegeben. Keine Meisterschaft wurde errungen, dafür müssen zwei Vertretungen absteigen.
In Hildesheim wird bei den Verantwortlichen und Fans des HC Eintracht Hildesheim seit Jahren davon geträumt, wieder in die 2. Bundesliga zurückzukehren. Daraus wurde auch diesmal nichts. Das Team von Trainer Daniel Deutsch muss weiter in der dritten Liga spielen. In der zurückliegenden Spielzeit in der Staffel Nord-Ost wurde gleich der Start verpennt. Beim SV 04 Plauen-Oberlosa wurde mit 26:28 verloren. Danach spielten sich die Hildesheimer nach neun Siegen in eine gute Positon im Meisterschaftskampf. Nach dem 27:25-Derby-Sieg gegen die SF Söhre wurden vier Niederlagen kassiert. In der Folgezeit ließen die Deutsch-Schützlinge nicht nur auswärts Punkte liegen. Auch die Heimstärke ging verloren und am Ende reichte es nur zum fünften Rang. Zahlreiche Spieler werden den Verein nun verlassen, Deutsch muss einen Neuanfang vornehmen.
Die SF Söhre weckte in den ersten Begegnungen Hoffnungen auf eine gute Saison. Gegen den Vizemeister MTV Braunschweig durften die Söhrer lange Zeit von einem Punktgewinn träumen. Am Ende wurde mit 29:32 verloren. Dafür wurde am vierten Spieltag der EHV Aue mit 33:32 bezwungen. Solche Siege konnten die Söhrer danach nicht mehr häufig feiern und der Abstieg in die Regionalliga ist die logische Folge.
Mehr Erfolg hatten die beiden Regionalligisten TuS GW Himmelsthür und SV Alfeld. Himmelsthür kam als Neunter ins Ziel. Die Alfelder mussten lange um den Klassenverbleib bangen. Am Ende der Saison ließen die Leinestädter als Elfter die einen Rang schlechter plazierte SG Achim/Baden sowie die HSG Nienburg und HSG Gruppenbühren/Bookholzberg hinter sich. Die Alfelder setzten sich im direkten Vergleich gegen die punktgleichen Handballer der SG Achim/Baden denkbar knapp durch. Auswärts hatten die Alfelder gegen Baden mit 29:30 verloren, zu Hause 28:27 gewonnen. Aufgrund der auswärts im direkten Vergleich mehr erzielten Tore bleiben die Alfelder in der Regionalliga. Wichtig für alle Hildesheimer Handball-Fans: Himmelsthür gewann gegen Alfeld das Heimspiel mit 29:25 und holte beim 31:31 in Alfeld einen Punkt.
Abschied nehmen heißt es in der Oberliga von der SG Börde Handball. Auch ein Trainerwechsel bescherte nicht mehr den Klassenerhalt. Eine Leistungssteigerung war unter Dennis Bühn sichbar, der Georgi Nikolov abgelöst hatte. Zusammen mit der TG Münden heißt es trotzdem ab in die Verbandsliga. Bühn soll weitermachen und den Umbruch des Teams moderieren.
Die zweite Mannschaft der SF Söhre hatte in der Verbandsliga mit dem Abstieg nichts zu tun. Sie landete auf Platz sechs.
Die zweite Mannschaft der SF Söhre hatte in der Verbandsliga mit dem Abstieg nichts zu tun. Sie landete auf Platz sechs.
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